Rems-Murr-Kliniken beteiligen sich am Tag des Patienten 2018

Patientenmanagement und Patientenfürsprecher bieten diesen Freitag Telefonhotlines rund um Fragen zu den Rechten von Patienten im Krankenhaus an
Winnenden und Schorndorf. Am 26. Januar 2018 wird zum dritten Mal bundesweit in Krankenhäusern auf die Rechte von Patienten aufmerksam gemacht. Auch die Rems-Murr-Kliniken – Mitglied im Bundesverband Beschwerdemanagement für Gesundheitseinrichtungen – beteiligen sich an diesem Aktionstag: Am Freitag, 26. Januar 2018, werden hier Telefonhotlines geschaltet, unter denen interessierte Patientinnen und Patienten sowie Bürgerinnen und Bürger Fragen zu ihren Rechten in Kliniken und Krankenhäusern stellen können. Vom Recht auf Selbstbestimmung über das Recht auf Aufklärung bis hin zum Recht auf Einblick in die Krankenakte:

Von 09:30 Uhr bis 12:00 Uhr stehen unter der Telefonnummer 07195/591-57003 Mitarbeiter des Patientenmanagements sowie von 09:30 Uhr bis 12:00 Uhr und von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr die Patientenfürsprecher unter der Telefonnummer 07195/591-57100 zur Verfügung. Sie beantworten Fragen rund um den Aufenthalt und die Behandlung im Krankenhaus bzw. in den Rems-Murr-Kliniken und zur ehrenamtlichen und unabhängigen Patientenfürsprache.

Aufklärungsbedarf trotz modernisiertem Patientenrechtegesetz
Patienten in Krankenhäusern haben Rechte. „In der Praxis zeigt sich jedoch, dass viele Patienten über ihre Rechte nicht informiert sind“, berichtet Detlef Schliffke, 1. Vorsitzender des Bundesverbandes Patientenfürsprecher in Krankenhäusern e.V. (BPiK). Gemeinsam mit dem Bundesverband Beschwerdemanagement für Gesundheitseinrichtungen (BBfG) ruft der BPiK deshalb am 26. Januar 2018 erneut Kliniken und Krankenhäuser in Deutschland dazu auf, mit Vorträgen, Infoständen oder eigens für den Aktionstag eingerichteten Service-Hotlines auf die Rechte von Patienten aufmerksam zu machen. „Das 2013 in Kraft getretene
Patientenrechtegesetz war lediglich der erste Schritt, die Rechte und Einflussmöglichkeiten von Patienten zu verbessern“, so Schliffke weiter. Es bestehe aber weiterhin großer Handlungsbedarf.

Patienten müssen im Mittelpunkt stehen
Für Staatssekretär Karl-Josef Laumann, Patientenbeauftragter der Bundesregierung, müssen Patienten im Mittelpunkt des Gesundheitssystems stehen. Sie müssen selbstbestimmt und gut informiert sein. Und sie müssen klare Rechte und Pflichten haben. Deshalb freut er sich, dass der BPiK und der BBfG den Tag des Patienten ins Leben gerufen haben. Für Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, erfüllen Patientenfürsprecher in Kliniken und Krankenhäuser eine wichtige Funktion. „Patientenfürsprecher tragen dazu bei, den Interessenausgleich und den Informationsbedarf, den Patienten haben, sicherzustellen“, so Georg Baum. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft habe keinerlei Berührungsängste mit Patientenfürsprechern – im Gegenteil. Vielmehr ermutigt die DKG ihre Häuser, Patientenfürsprecher zu unterstützen.

Eine vollständige Übersicht über die teilnehmenden Kliniken sowie weitere Informationen finden sich unter www.bpik.de. Berichte über den Tag des Patienten werden auf dem Patientenportal www.saluway.de veröffentlicht.

Weitere Informationen zu den Rems-Murr-Kliniken gibt es im Internet auf www.rems-murr-kliniken.de