Reihe "Palliativmedizin im Krankenhaus": Abschlussvortrag

Informationsveranstaltung in Kooperation mit der Katholischen Krankenhausseelsorge und der Katholischen Erwachsenenbildung Rems-Murr e.V. am Rems-Murr-Klinikum Winnenden
Winnenden. Der Wunsch der meisten Menschen, im eigenen Bett zu sterben, wird gerade einmal 20 Prozent der Bevölkerung erfüllt. Stattdessen sterben über 70 Prozent der Menschen in Krankenhäusern oder Heimen. Krankenhäuser sind daher auch auf die Sterbebegleitung von Menschen ausgerichtet, für die eine Heilung keine medizinische Option mehr bietet. Als Spezialdisziplin kümmert sich die Palliativmedizin intensiv um jene unheilbar Kranken, deren Lebenserwartung unter Umständen vielleicht sogar nur noch von kurzer Dauer ist. Ihnen bis zum Lebensende eine möglichst hohe Lebensqualität zu ermöglichen, ist die zentrale Aufgabe der Palliativmedizin.

Gemeinsam mit der Katholischen Krankenhausseelsorge und der Katholischen Erwachsenenbildung Rems-Murr e.V. betrachten die Rems-Murr-Kliniken in der vierteiligen Veranstaltungsreihe „Palliativmedizin im Krankenhaus“ das Thema Sterben daher ganz bewusst aus der Perspektive des Krankenhauses. Einige der Wahrnehmungen, Erfahrungen und Handlungsweisen können aber ebenso auf andere Umgebungen übertragen werden.

Im letzten Vortrag der Reihe „Sterben, Tod und Hingabe“ zeigt Dr. Kevser Eda Tanay, Ärztin in Weiterbildung für Psychiatrie und Psychotherapie, am Dienstag, den 6. Februar 2018, um 19:00 Uhr, wie sterbende und trauernde Menschen aus den heiligen Schriften Trost, Kraft und Hilfe schöpfen können. Sie nimmt gleichermaßen das Judentum, das Christentum und den Islam in den Blick und betrachtet die Bedeutung von Glaube, Spiritualität und Hingabe im Leben und am Ende des Lebensweges. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Der Vortrag findet in der Cafeteria Auszeit des Rems-Murr-Klinikums Winnenden (Haupthaus, Erdgeschoss) statt. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, Spenden an die Katholische Erwachsenenbildung sind willkommen.

Weitere Informationen zu den Rems-Murr-Kliniken gibt es im Internet auf www.rems-murr-kliniken.de