Medizin am Mittwoch: Rotwein ist gesund: Ein Mythos?

Informationsveranstaltung in der Rems-Murr-Klinik Schorndorf
Schorndorf. Was steckt eigentlich hinter dem Mythos um das Gläschen Rotwein? Studien zufolge wirken geringe Mengen Rotwein durch die darin enthaltenen natürlichen Inhaltsstoffe positiv auf die Gesundheit und schützen sogar die Leber. Aber: Die Dosis macht das Gift. Denn übermäßiger Alkoholkonsum verändert den Fettstoffwechsel in der Leber und schädigt das Stoffwechselorgan auf Dauer. Wird die Leber, die als Entgiftungsorgan hauptverantwortlich für den Abbau von Alkohol ist, überfordert, steigt das Risiko von Folgeerkrankungen der Leber deutlich an. Häufig bleiben diese über lange Zeit unbemerkt. Zu unspezifisch sind die ersten möglichen Symptome, zu denen Müdigkeit, Appetitverlust und Gliederschmerzen zählen. Umso wichtiger ist deshalb ein frühzeitiges Erkennen des Leberleidens, das sich im Frühstadium je nach Art und Ursache gut behandeln lässt.

Unter dem Titel „Rotwein ist gesund: Ein Mythos?“ sprechen Dr. med. Bernhard Fröhlich (Chefarzt Gastroenterologie, Allgemeine Innere Medizin und Geriatrie) und Dr. med. Christoph Ulmer (Chefarzt Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie) von der interdisziplinären Bauchstation am Mittwoch, 13. Februar, um 19 Uhr in der Rems-Murr-Klinik Schorndorf (Konferenzraum GeZe) über den Mythos vom Gläschen Rotwein und das oftmals „stumme Leiden“ der Leber. Dr. Fröhlich informiert über die häufigsten Lebererkrankungen, wie sie erkannt und behandelt werden und wie die Leber geschützt werden kann. Dr. Ulmer zeigt auf, welche operativen und invasiven Behandlungsmethoden es gibt. Im Anschluss an den Vortrag haben die interessierten Anwesenden die Möglichkeit, in offener Runde Fragen zu stellen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Die Rems-Murr-Kliniken bieten unter dem Titel „Medizin am Mittwoch“ regelmäßig Informationsveranstaltungen zu medizinischen Themen an. Die nächsten Termine der Veranstaltungsreihe und weitere Informationen über die Rems-Murr-Kliniken gibt es im Internet auf www.rems-murr-kliniken.de.