Medizin am Mittwoch: Die Zeitbombe im Bauch – das Aortenaneurysma

Informationsveranstaltung im Rems-Murr-Klinikum Winnenden
Winnenden. Das Risiko an einem Aortenaneurysma zu erkranken steigt mit zunehmendem Alter. Etwa acht Prozent der über 60-Jährigen leiden an einer krankhaften Erweiterung der Hauptschlagader, die meist im Bereich der Bauchaorta auftritt. Insbesondere Männer sind davon betroffen - Albert Einstein, Thomas Mann und Charles de Gaulle waren bekannte Persönlichkeiten, die an einem Aortenaneurysma verstorben sind. Meist verursacht das Aneurysma lange Zeit keine Beschwerden. Dehnt sich die Hauptschlagader aber unbemerkt aus wie ein Luftballon, kann die tickende Zeitbombe schließlich platzen und zu lebensbedrohlichen inneren Blutungen führen. Doch heutzutage gibt es die Möglichkeit, ein Aneurysma mittels Ultraschallscreening frühzeitig zu erkennen, zu beobachten und zu behandeln.

Unter dem Titel „Die Zeitbombe im Bauch – das Aortenaneurysma“ informiert Dr. med. Christoph Lutz, Oberarzt Gefäßchirurgie, am Mittwoch, 7. Februar, um 19:00 Uhr in der Cafeteria Auszeit am Rems-Murr-Klinikum Winnenden über das Krankheitsbild und gibt einen Überblick über die Vorsorge- und Behandlungsmöglichkeiten. Im Anschluss haben die interessierten Anwesenden die Möglichkeit, in offener Runde Fragen zu stellen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Die Rems-Murr-Kliniken bieten unter dem Titel „Medizin am Mittwoch“ regelmäßig Informationsveranstaltungen zu medizinischen Themen an. Die nächsten Termine der Veranstaltungsreihe und weitere Informationen über die Rems-Murr-Kliniken gibt es im Internet auf www.rems-murr-kliniken.de