Kreisseniorenrat informiert sich in den Rems-Murr-Kliniken zum Thema Altersmedizin

Gemeinsam mit der Klinikleitung Winnenden informieren Landrat Dr. Richard Sigel und Geschäftsführer Dr. Marc Nickel den Kreisseniorenrat über das standortübergreifende geriatrische Angebot der Rems-Murr-Kliniken. (© Rems-Murr-Kliniken gGmbH)

Vorträge und Rundgang zum standortübergreifenden geriatrischen Angebot der Kliniken
Winnenden. Die Gesundheitsversorgung älterer Bürger im Fokus bei den Rems-Murr-Kliniken: Vergangene Woche besuchte der Kreisseniorenrat Rems-Murr e.V. das Rems-Murr-Klinikum Winnenden. Die Geschäftsführung hatte den Verein eingeladen, um den Mitgliedern einen Überblick über die Neuerungen bei den standortübergreifenden geriatrischen Leistungen der Kliniken zu geben, die älteren Patienten zugutekommen.

Zunächst begrüßte Landrat Dr. Richard Sigel die Kreisseniorenräte, darunter auch Waltraud Bühl, die neue Vorsitzende des Kreisseniorenrates. In seiner Rede stellte er die wachsende Bedeutung älterer Menschen für die Gesundheitsversorgung an den Rems-Murr-Kliniken heraus: „Wenn wir als Gesundheitsversorger davon sprechen, den Bürgern des Rems-Murr-Kreises wohnortnahe Spitzenmedizin bieten zu wollen, müssen wir diese insbesondere den Bedürfnissen älterer Menschen anpassen“, sagte der Landrat. „Der Kreisseniorenrat gibt uns hier immer wieder wichtige Impulse und Rückmeldungen. Das wissen wir bei unserer Aufgabe, die Rems-Murr-Kliniken in dieser Hinsicht weiterzuentwickeln, besonders zu schätzen“, so der Landrat weiter. Geschäftsführer Dr. Marc Nickel ergänzte: „Wir haben im vergangenen Jahr einige Projekte umgesetzt, mit denen wir den stetigen Ausbau unserer Spitzenmedizin weiter vorantreiben. Ohne dabei den Blick für die älteren Patienten zu verlieren.“

Klinikleiterin Claudia Bauer-Rabe stellte zusammen mit den Experten für Geriatrie Ellada Heidebrecht (Winnenden) und Mathias Hahn (Schorndorf) das Konzept der standortübergreifenden Geriatrie an den Rems-Murr-Kliniken vor. Sie gaben den Besuchern einen Einblick in Projekte, die insbesondere für die Generation 65 Plus interessant sind. „Mit dem seit Jahren bestehenden geriatrischen Schwerpunkt in Schorndorf, dem Aufbau und der inzwischen eigenständigen Akutgeriatrie-Station in Winnenden mit 32 Betten, sowie der für März geplanten Erweiterung einer eigenständigen Station mit 28 Betten Akutgeriatrie in Schorndorf, sind wir in der Geriatrischen Frührehabilitation für die Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren besonders gut aufgestellt“, so Bauer-Rabe. Dort wird nicht nur die Bettenzahl erhöht, sondern künftig auch der pflegerische Nachwuchs geriatrisch ausgebildet.

Im Anschluss konnten sich die Kreisseniorenräte bei einem Klinikrundgang direkt ein eigenes Bild von der geriatrischen Station am Rems-Murr-Klinikum Winnenden machen. Waltraud Bühl zeigte sich sehr zufrieden: „Der Kreisseniorenrat steht in engem Austausch mit den Kliniken. Es ist schön zu sehen, dass wir so den älteren Menschen eine Stimme geben, die gehört wird. Die Neuerungen im Rems-Murr-Klinikum sind aus unserer Sicht sehr sinnvoll.“

Der Kreisseniorenrat vereinigt Organisationen, die auf dem Gebiet der Seniorenarbeit tätig sind. Dazu zählen Einrichtungen wie die örtlichen Seniorenräte, Seniorenclubs, Senioren-Begegnungsstätten. Die Mitglieder des Vereins üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

Weitere Informationen zu den Rems-Murr-Kliniken gibt es im Internet auf www.rems-murr-kliniken.de