Eine Veeh-Harfe für die Musiktherapie

Kostprobe auf der Veeh-Harfe: Ellen Bütow (rechts) führt den Mitgliedern des Fördervereins, Vertretern der Karl-Krämer-Stiftung, den Therapeuten des AtelierResonanzRaums sowie Chefarzt Prof. Markus Schaich und Klinikleiterin Claudia Bauer-Rabe das Saiteninstrument vor. © Andreas Söltzer

Förderverein Rems-Murr-Klinikum Winnenden spendet an das psychoonkologische Angebot AtelierResonanzRaum
Winnenden. Der Förderverein Rems-Murr-Klinikum Winnenden e.V. hat dem AtelierResonanzRaum vor Kurzem eine Veeh-Harfe gespendet. Sie ergänzt künftig das kunst- und musiktherapeutische Angebot, das Prof. Markus Schaich, Chefarzt der Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin am Rems-Murr-Klinikum Winnenden, mit dem AtelierResonanzRaum für seine Patientinnen und Patienten geschaffen hat. Dort begleiten eine Kunst- und eine Musiktherapeutin ambulante und stationäre Krebspatienten bei der erlebnisorientierten Auseinandersetzung mit ihrer Krankheit.

Die Initiative für die Spende kam von der Winnender Veeh-Harfen-Spielerin, Ellen Bütow. Sie regte an, dass sich das Saiteninstrument nicht nur wegen seines beruhigenden Klangs für die aktive und aufnehmende Musiktherapie anbietet, sondern es den Vorteil hat, dass es ganz ohne Notenkenntnisse gespielt werden kann. „Die Idee von Frau Bütow fiel bei uns gleich auf fruchtbaren Boden und konnte dank einer großzügigen Spende der Karl-Krämer-Stiftung und einem Preisnachlass der Lieferfirma nun in die Tat umgesetzt werden“, erklärt Dr. Peter Krahmer, Vorsitzender des Fördervereins. „Denn der AtelierResonanzRaum ist ein ganz außergewöhnliches Projekt, das auf Drittmittel angewiesen ist und das wir deshalb gerne unterstützen.“ Ellen Bütow wird darüber hinaus künftig ehrenamtlich für die Patienten musizieren und das Veeh-Harfen-Spiel unterrichten.

Chefarzt Prof. Markus Schaich und Klinikleiterin, Claudia Bauer-Rabe bedankten sich für die Unterstützung durch den Förderverein: „Der Förderverein hilft uns mit seiner Spende einmal mehr, für unsere Patienten besondere Angebote wie die Musiktherapie vorzuhalten. Darüber freue ich mich sehr“, so Bauer-Rabe. „Die Veeh-Harfe ist eine Bereicherung für unser AtelierResonanzRaum: Sie wird unseren Patienten sicherlich viel Freude bereiten und kann so mitunter eine wohltuende Hilfe bei der Krankheitsbewältigung sein“, ergänzt Prof. Markus Schaich.

Weitere Informationen zu den Rems-Murr-Kliniken gibt es im Internet auf www.rems-murr-kliniken.de