Medizin am Mittwoch: Multiples Myelom – Plasmazellen im Knochenmark außer Kontrolle

Informationsveranstaltung im Rems-Murr-Klinikum Winnenden
Winnenden. Jährlich erkranken in Deutschland etwa 3.000 Männer und 2.700 Frauen an einem Multiplen Myelom. Damit gehört das Multiple Myelom zu den häufigsten Tumoren von Knochen und Knochenmark. Die Krebsart entsteht durch die Vermehrung bösartiger Plasmazellen im Knochenmark und kann jahrelang ohne Krankheitssymptome verlaufen. Mit Fortschreiten dieser speziellen Form von Blutkrebs können Symptome wie Blutarmut (Anämie), Knochenschmerzen, Müdigkeit, Gewichtsabnahme und Infektanfälligkeit auftreten. Die bösartige Plasmazellerkrankung ist nicht heilbar. Mit der geeigneten Therapie lässt sich die Erkrankung aber über einen längeren Zeitraum stabil halten und die Lebensqualität für die Betroffenen erhöhen.

Einen Vortrag zum Thema „Multiples Myelom – Plasmazellen außer Kontrolle“ hält Dr. med. Stefani Parmentier, Leitende Oberärztin Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin, am Mittwoch, 11. September um 19 Uhr im Rems-Murr-Klinikum Winnenden (Cafeteria Auszeit). Parmentier stellt in ihrem Vortrag neue Aspekte in der Diagnose und Behandlung von Plasmazellerkrankungen vor. Im Anschluss an den Vortrag haben die interessierten Anwesenden die Möglichkeit, in offener Runde Fragen zu stellen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Die Rems-Murr-Kliniken bieten unter dem Titel „Medizin am Mittwoch“ regelmäßig Informationsveranstaltungen zu medizinischen Themen an. Die nächsten Termine der Veranstaltungsreihe und weitere Informationen über die Rems-Murr-Kliniken gibt es im Internet auf www.rems-murr-kliniken.de.