Maximale Qualität und Sicherheit beim Implantieren von Kunstgelenken

Dr. Joachim Singer, Leiter des Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung, freut sich über die höchste Auszeichnung © Michael Fuchs | Rems-Murr-Kliniken gGmbH

Rems-Murr-Klinikum Winnenden als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung zertifiziert
Winnenden. Mit mehr als 400.000 Operationen jährlich gehört die Implantation künstlicher Gelenke deutschlandweit zu den häufigsten Operationen. Der Erfolg dieser Operationen ist von vielen Faktoren abhängig – maßgeblich von der Qualität der Einrichtung. An eine sichere und qualitativ hochwertige Versorgung von Endoprothesen-Patienten stellen Fachgesellschaften deshalb hohe Anforderungen. Die Zertifizierungsstelle „EndoCert“ hat das seit 2015 zertifizierte Endoprothetikzentrum am Rems-Murr-Klinikum Winnenden nun auf das höchste Qualitätsniveau gestuft und als „EndoProthetikzentrum der Maximalversorgung (EPZmax)“ zertifiziert.

Die Erfahrung und Expertise der spezialisierten Operateure, qualifizierte Teams, hohe Fallzahlen im Bereich der Knie-, Hüft- und Wechselendoprothetik zählen ebenso zu den Zertifizierungsvoraussetzungen wie modernste Operationsverfahren oder optimale Behandlungspfade – von der Eingriffsplanung über die Operation bis hin zur Rehabilitation. Dafür stellte die unabhängige Expertenkommission zwei Tage lang sämtliche Abläufe, interdisziplinäre Standards und Dokumentationen auf den Prüfstand, bevor sie das höchste Qualitätssiegel im Bereich Kunstgelenke vergab. Dr. Joachim Singer, Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie und seit 2017 Leiter des Endoprothetikzentrums, ist stolz auf diese Auszeichnung: „Das Zertifikat belegt unsere hohe Patientensicherheit und optimalen Operationsergebnisse – es ist das Resultat und die Belohnung für unsere vorausgegangene Arbeit“. Er ergänzt: „ Davon profitieren vor allem unsere Patientinnen und Patienten - denn unsere Spezialisierung, Erfahrung und Kompetenz spiegeln sich vor allem in ihrer Zufriedenheit mit der Behandlung wider“.

Auch der Aufsichtsratsvorsitzende der Rems-Murr-Kliniken, Landrat Dr. Richard Sigel, freut sich über die Auszeichnung: „Die Zertifizierung als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung verdeutlicht einmal mehr die hohe Qualitätsmedizin der Rems-Murr-Kliniken und ihrer spezialisierter Kompetenzzentren. Sie zeigt gleichzeitig, wie hervorragend unsere Bürgerinnen und Bürger im Rems-Murr-Kreis versorgt sind.“

„Mit dem Qualitätssiegel ,EPZmax‘ haben wir nun alles erreicht, was man in diesem Bereich erreichen kann“, erklärt Geschäftsführer Dr. Marc Nickel und fährt fort: „Die Zertifizierung bestätigt, dass unsere 2016 getroffene Entscheidung, den Bereich der Endoprothetik auszubauen, richtig war und wir mit Dr. Singer und seinem Team die passenden Spezialisten an Bord haben. Ihr guter Ruf eilt ihnen voraus, was sich an den steigenden Patientenzahlen gut ablesen lässt.“

Zum Hintergrund:
Die Zertifizierungsstelle „EndoCert“ ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädischer Chirurgie (DGOOC), der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik (AE) und dem Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU). Sie verfolgt das Ziel, bei der Implantation von Endoprothesen die Versorgungsqualität zu verbessern und die Patientensicherheit zu erhöhen. Zu den Kriterien, die ein Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung wie das Rems-Murr-Klinikum Winnenden für eine erfolgreiche Zertifizierung erfüllen muss, gehört die Teilnahme am deutschen Endoprothesenregister, in dem sämtliche Behandlungsverläufe und –ergebnisse erfasst, überprüft und gemessen werden. Zusätzlich hat das Rems-Murr-Klinikum Winnenden im Rahmen der Zertifizierung zum EPZmax als eine der ersten Kliniken bundesweit an der Zertifizierungs-Pilotphase im Bereich Schulterendoprothetik teilgenommen. Das Zentrum ist darüber hinaus Ansprechpartner für andere Endoprothetikzentren, wenn es um besonders komplizierte Fälle geht. Überwachungsaudits stellen die Qualität auch nach Erhalt der Zertifizierung sicher, die drei Jahren gültig ist.

Weitere Informationen zu den Rems-Murr-Kliniken gibt es im Internet auf www.rems-murr-kliniken.de