Infektionsgeschehen in Rems-Murr-Klinik Schorndorf eingedämmt

Ressourcen der Rems-Murr-Kliniken werden noch stärker auf Covid-19-Behandlung fokussiert
Schorndorf. Das innerklinische Infektionsgeschehen in der Unfallchirurgie in Schorndorf konnte erfolgreich eingedämmt werden und der auf die Unfallchirurgie begrenzte Aufnahmestopp von dringlichen Behandlungen konnte aufgehoben werden. Die Infektionsverläufe der Betroffenen werden je nach Verlauf noch andauern.

Die Ursache des Infektionsgeschehens konnte aufgrund der diffusen Infektionslage nicht eindeutig festgestellt werden. Insgesamt sind gleichbleibend 28 Patienten betroffen. Davon sind sieben entlassen worden, 17 Patienten befinden sich auf Station, davon sechs Patienten wegen Covid-Symptomen in Behandlung, davon werden zwei beatmet. Von den 28 Patienten sind vier aus unterschiedlichen medizinischen Gründen verstorben.

Die Corona-Fallzahlen im Rems-Murr-Kreis befinden sich nach wie vor auf einem hohen Niveau,
die Pandemielage ist angespannt (7-Tage-Inzidenz am 15.12.20: 240). Das hat eine fortdauernd hohe Belegung zur Folge. Aus diesem Grund bündeln die Rems-Murr-Kliniken sämtliche Ressourcen, um sich auf die Versorgung der Covid-19-Patienten zu fokussieren, die Intensivmedizin auszuweiten und die Notfallversorgung sicherzustellen. In Absprache mit den Patienten werden dabei nicht-dringliche Operationen verschoben. Mit diesen Maßnahmen erhöhen die Rems-Murr-Kliniken die Krisenfestigkeit und die Versorgungsicherheit der Bürgerinnen und Bürgern des Rems-Murr-Kreises.

Weitere Informationen zu den Rems-Murr-Kliniken gibt es im Internet auf <link http: www.rems-murr-kliniken.de>www.rems-murr-kliniken.de